2012_12_31: Sonntagsköpfle / Hochfügen

Die Silversternacht steht an und was machen Eri und ich? Wir vergraben uns zur Feier des Tages in ein Schneeloch. Vielleicht nicht die alltäglichste Art Silvester zu verbringen, aber wahrscheinlich einer der ruhigsten. Wir zerlegten die Schitour auf das Sonntagsköpfle einfach in eine 2 Tagestour und planten irgendwo auf der Hälfte der Strecke unser Lager aufzuschlagen. Zelt nahmen wir gar keins mit, das machte die Sache noch ein wenig Abenteuerlicher ;-) Auf halber Strecke trafen wir dann einen Einheimischen, der uns freundlich darauf hinwies, dass zum Schneelochgraben zu wenig Schnee sei. Wir ließen uns aber nicht entmutigen. Auch nicht als es recht ungemütlich wurde, als ein starker Wind aufzog. So zogen wir immer weiter und höher, auf der Suche nach einem geeigneten Platzl. In der Not könnten wir uns ja auch in einem Jägerstand bequem machen.. schlafen im stehen.. der Gedanke ließ uns weitergehen. Und dann entdeckten wir das ideale Platzl.. ein riesen Stein, geschützt vor Lawinen und genug Schnee rund herum, sodaß wir im Anraum dieses Steines unsere feine Höhle graben konnte. Dann ging alles schnell.. Loch gegraben, Sitzgruppe erstellt, Küche eingerichtet... Punsch zubereitet.. Richtig gemütlich war es.. ;-) dann gab es noch Käsefondue, einen Heißluftballon - der uns ein wenig Angst einjagte, als er so auf die Almhütten zusteuerte und statt dem altertümlichen Bleigießen führten wir das Schneeschmelzen ein. Es trifft viel mehr den modernen Zeitgeist, weil sehr schnelllebig, vergänglich und umweltbewußt! So und weils kein normales Silvester werden sollte, waren wir auch kurz vor 12 im Bett bzw. Schneehöhle.. was solls, der Stein versperrte uns die Sicht und wir waren sowieso zu weit abgeschieden von der Zivilisation als das wir was sehen könnten. Nur das Krachen der Böller hörte sich an, wie das böse Grollen herannahender Lawinen.. doch auch daran gewöhnt man sich ;-)

Der nächste Tag, zeigte sich von seiner Schokoladenseite.. Sonne und Pulver und man sehe und staune.. Menschen! Aber das sollte uns nicht stören, wir suchten uns unsere eigene Linie und hatten eine Traum Pulverabfahrt ins Tal.

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