2012_26_09: Blechmauer / Hic Rodus Hic Salta 7+ A0

Drama in der Blechmauern-Verschneidung. Da wurden Staus verursacht, da brüllte man sich an und löste zu allem Überdruss unnötig viel Steinschlag aus. Was zum Teufel hier los war, fragten nicht nur wir uns, sondern auch Kletterer in der gegenüberliegenden Klobenwand.

Wir waren zum Glück alleine in unserer Route, der Hic Rodus Hic Salta. Im zweiten Anlauf sollte es nun klappen. Die Wand war diesmal auch trocken und so stiegen wir bei besten Kletterwetter ein. Die ersten Längen vergehen wie im Flug. Zwischen Grashalmen klettert man über Henkeln und Löchern, plattige rauhe Platten und intressanten Querungen über den Vorbau, bis sich die Wand plötzlich steil aufstellt und sich der Charakter etwas ändert. Die Grashalme verschwinden und es wird plötzlich anstrengend. Die 8- Stelle versuchen wir gar nicht frei zu klettern und schwindeln uns A0 drüber. Gut das Christian nach der A0 Querung 2 Bohrhaken in der anschließenden Verschneidung wieder aushängt und ich so ohne Probleme hinüberschwingen kann. Anschließend folgt die 7+ Querung, welche sich eigentlich super klettern lässt. Sie ist am Anfang schwer und dann wieder am Ende. In der Mitte lässt es sich an guten Griffen und Tritten, aber sehr ausgesetzt, gut "entspannen". Anschließend eine leichte, aber etwas alpin angehauchte Seillänge. Die letzte ist dann wieder anstrengend und für 6+ gar nicht so leicht.

Super Tour, welche ich nur empfehlen kann. Lässt sich absolut stressfrei begehen, da die Tour wie im Klettergarten eingebohrt ist.

Mit Chri!

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